Datenschutz

Frank Mädler, Lob und Landschaft

4.9.—17.10.2020
Eröffnung: 4. September, 18—22 Uhr

In seinen neuesten, zumeist großformatigen Arbeiten setzt sich Frank Mädler mit Flächigkeit und Farbigkeit auseinander. In kameralosen Fotografien entstehen Farblandschaften („Felder“), die das Verfahren der Reduktion, der Vereinfachung eint. Auch seine Arbeit mit großformatigen, farbigen Fotogrammen setzt Frank Mädler in seinen „Frauengruppen“ fort. Farbe und das Thema Erinnerung spielen schließlich in seiner neuen Werkgruppe „Umgebungsbilder“ eine zentrale Rolle.
Frank Mädlers keramische Objekte, die in dieser Ausstellung den Komplex „Orden“ umkreisen, ergänzen seine fotografischen Arbeiten nicht nur um interessante Facetten, sie sind integraler Bestandteil des Werkes dieses vielseitigen Künstlers.

„Das Wunderbare bei Frank Mädler ist, dass er uns Fragen stellt, Fragen, die ihn möglicherweise selbst beim Erschaffen seiner Bilder beschäftigt haben.“
Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung

Frank Mädler wurde 1963 in Torgelow geboren. Er studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der Universidad Complutense de Madrid und der Universidad Castilla-La Mancha, Cuenca, und war Meisterschüler bei Astrid Klein. Seit 2000 arbeitet er als freischaffender Künstler in Leipzig. Frank Mädler wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. 2004 mit dem Stipendium der Villa Massimo, Rom, 2007 mit dem Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen und 2017 mit der Künstlerresidenz Al Lado in Lima, Peru. Frank Mädlers Arbeiten befinden sich in zahlreichen internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen wie der American Bank Collection, der Fondation Antoine de Galbert Paris, der Art Gallery of Ontario, Kanada, dem Kupferstichkabinett Dresden, der DZ BANK Kunstsammlung, der Sammlung Deutsche Telekom sowie den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Frank Mädler hat mehrere Monographien und Bücher veröffentlicht, verschiedene Kuratoren und Kritikerinnen haben über seine Arbeit geschrieben, darunter Martina Padberg, Tanja Dückers, Charlotte Gutmann, Lily Koshitavshvili, Maximilian Keller, Christina Leber, Agnes Matthias, Katharina Menzel und Insa Wilke.