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Péter Nádas, 1942 in Budapest geboren, ist Fotograf und Schriftsteller. Nach einer Fotografenlehre arbeitete Péter Nádas als Fotojournalist für verschiedene Zeitschriften. Mit Werken wie „Buch der Erinnerung“ (deutsch 1991) und „Parallelgeschichten“ (deutsch 2012) hat er sich in die Weltliteratur eingeschrieben. 
Péter Nádas’ Fotografien — Andreas Breitenstein sprach in der NZZ von einer „eminenten Doppelbegabung“ — wurden u.a. 2012 im Kunsthaus Zug mit einer kunsthistorisch ausgreifenden Retrospektive und 2018 mit einer Ausstellung der jüngeren, digitalen Werke geehrt. Seit 2006 ist Péter Nádas Mitglied der  Berliner Akademie der Künste; das Péter-Nádas-Archiv wird seit 2018 von der Akademie betreut.
Für sein literarisches Werk wurde Péter Nádas u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur (1991), dem Kossuth-Preis (1992), dem Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung (1995) und dem Franz-Kafka-Literaturpreis (2003) ausgezeichnet. 2014 wurde ihm der Würth-Preis für Europäische Literatur verliehen.
Péter Nádas lebt in Gombosszeg, Ungarn.