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Die Fotografin, Malerin und Lyrikerin Liu Xia, geboren 1959 in Beijing, setzt sich in ihrem Werk auf der Basis traditioneller chinesischer Werte mit der Freiheit des Wortes auseinander. Sie ist eine der bemerkenswertesten Künstlerinnen der chinesischen Gegenwart und spielte eine zentrale Rolle in der Öffnung der Kunstszene im Beijing der achtziger Jahre. Weltweit bekannt geworden ist Liu Xia mit ihrer Fotoserie „Ugly Babies“, die in den späten neunziger Jahren entstand. In China sind ihre Arbeiten ausschließlich im Internet oder privat zu sehen. 1996 heiratete sie den chinesischen Intellektuellen und Dissidenten Liu Xiaobo, der 2009 aufgrund seines Engagements für die „Charta 2008“ zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Nachdem Liu Xiaobo 2010 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, wurde Liu Xia unter Hausarrest gestellt, der bis heute, auch nach Liu Xiaobos Tod im Gefängnis im Juli 2017, andauert. Liu Xia ist nie offiziell eines Vergehens beschuldigt, angeklagt oder verurteilt worden.


Einzelausstellungen

2011–2013
Musee Landowski, Boulogne-Billancourt, Frankreich Centre culturel de la ville de Madrid, Spanien
Centre culturel Monjuich, Barcelona, Spanien
Columbia University, New York, USA
University of Richmond, Virginia, USA
Hong Kong University, HK
Chinese University of Hong Kong, HK
Taipei Human Rights Museum, Taiwan
Berliner Kunsthalle (Martin-Gropius-Bau)
Warsaw Geremek Foundation, Gallery Soho, Polen
Hamburg Kunsthalle
Tokyo international Press center, Japan
Kyoto Foil Gallery, Japan
Claremont McKenna College, Los Angeles., USA
Dox Centre for Contemporary Art, Prag, Tschechien