„Wir zeichnen, um dem Unsichtbaren an seinen ungewissen Bestimmungsort zu verhelfen.“ John Berger

John Berger, 1926 in London geboren, war Schriftsteller, Maler, Kunstkritiker und eine der eindrucksvollsten intellektuellen Gestalten Europas. Seine legendäre Fernsehsendung Ways of Seeing und das daraus entstandene Buch Sehen. Das Bild der Welt in der Bilderwelt wurden zum Augenöffner für eine ganze Generation. Sein erster Roman wurde 1972 mit dem Booker Preis ausgezeichnet. John Berger lebte viele Jahre in einem Bergdorf in der Haute Savoie und starb 2017 in Paris, nur wenige Wochen nach seinem 90. Geburtstag. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen die Romane G. (1972),die Trilogie Von ihrer Hände Arbeit sowie seine Schriften über die Kunst wie Sehen. Das Bild der Welt in der Bilderwelt (1972), Bento's Skizzenbuch (2011) und Der Augenblick der Fotografie (2013).

„Das große Staunen kann nicht sterben. Es steht unter dem Akzent des Anfangs, nicht des Endes. So leben John Bergers Fragen weiter. Nichts hält sie so sehr am Leben, als dass wir sie weiterbuchstabieren.“ 
Hans Jürgen Balmes, Nachruf auf John Berger, Süddeutsche Zeitung